• 5 unbequeme Wahrheiten über Hobbyfotografen (und ein Geschenk)

    1Heute heißt es: Hosen runter! Die nackte Wahrheit ist oft unangenehm. Daher schauen wir gerne bei den Dingen weg. Besonders leicht geht das, wenn unsere Existenz davon nicht unmittelbar abhängt. Heute benenne ich 5 unbequeme Wahrheiten rund ums Fotografieren. Dir werden ein paar Dinge bekannt vorkommen. Vielleicht alle. Doch das ist kein Grund, wegzuschauen. Versprochen. Denn ich zeige dir einfache Wege, wie du dir das Leben als Hobbyfotograf leichter machen kannst. Das Hoserunterlassen lohnt sich sogar: Am Ende bekommst ein Geschenk. Einfach so. Damit kannst du künftig viel Zeit sparen UND deine schönsten Erinnerungen genießen. Aber mehr verrate ich jetzt noch nicht …

    Wahrheit 1: Ich bin unterwegs mit leeren Akku.

    Ja, auch mir passiert das hin und wieder. Da könnt‘ ich echt … du weißt schon … Da ich Anfang Oktober verreise, habe ich diese Woche mal einen Fotoausrüstungs-TÜV gemacht.

    • Stapel 1: Das brauche und behalte ich. (Sei kritisch!)
    • Stapel 2: Das kann ich verkaufen z.B. kostenlos bei ebay-kleinanzeigen
    • Stapel 3: Verkaufen lohnt sich nicht. Verschenken und jemand anderen eine Freude machen.
    • Liste: Das besorge ich.

    Auf meiner „Besorge-ich-Liste“ stand zum Beispiel ein zweiter Akku. Die originalen vom Hersteller sind oft nicht ganz günstig. Nach meiner Erfahrung sind Canon-Akkus sogar schneller leer, als die von anderen Herstellern. Gute Erfahrungen habe ich beispielsweise mit Akkus von weiss gemacht. Bist du das nächste Mal unterwegs fern ab der Zivilisation freust du dich, wenn du bei leerer Akku-Anzeige den Ersatz-Akku aus der Tasche ziehst. Natürlich hast du den vorher geladen 😉

    Wahrheit 2: Ich habe keine Ahnung, wie meine digitale Spiegelreflexkamera funktioniert.

    Gute Nachrichten: Du bist nicht der Einzige. In der Blogreihe Welche Kamera passt zu mir? habe ich meine Fragen beleuchtet, als ich das letzte Mal eine neue Kamera gekauft habe. Vielleicht findest du ein anderes Modell, das besser zu dir passt. Wenn du jetzt schon viel Geld in deine Kamera samt Ausrüstung gesteckt hast, kann ich dir wärmsten Empfehlen, dich damit auseinander zu setzen. Die vielen Fragezeichen weichen mit der Zeit und die Fotos werden von Bild zu Bild besser. Nutze die unzähligen Angebote wie Youtube-Videos oder Blogs (Auswahl bekannter Fotografie-Blogs), lasse dir von erfahrenen Fotografen (in Heidelberg: Foto Borchard „Workshops“) oder auch im Freundeskreis die wichtigsten Grundlagen zeigen. Der Rest kommt mit der Zeit. Deine Fotos und dein Stolz werden es dir danken. Denn der Augenblick, in dem jemand ein Foto von dir bestaunt, in dem ein wenig Vorbereitung steckt, ist einfach wunderbar!

    Wahrzeit 3: Ich sichere meine Fotos nicht.

    Schon mal überlegt, was du tust, wenn dein Handy oder deine rieisige Speicherkarte mit den Bildern der letzten drei Reisen verschwindet? Das klingt für dich wie Schwarzmalerei? Ich habe früher meine Fotos nur gelegentlich (zwei Mal im Jahr) auf einer externen Festplatte gesichert. Blöderweise habe ich die Bilder meiner Afrika-Reise 2009 und einem Städtetrip nach Amsterdam nur von der Speicherkarte auf meinem Laptop gespeichert. Das externe Sichern mache ich später mal … jaja, von wegen! Mein Laptop viel kurz darauf vom Autodach (verrückte Geschichte!), ein 7,5-Tonner fuhr drüber und zurück blieb ein häufchen Festplatten-Elend. Ade, schöne Erinnerungen! Das kannst du dir wirklich sparen. Den geringsten Aufwand hast du damit:

    1. Speichere nach deiner Reise deine Fotos von der Speicherkarte auf einen PC / Laptop
    2. Kopiere die Bilder zusätzlich auf eine externe Festplatte (wie die hier zum Beispiel)
    3. Mache das gleiche regelmäßig mit deinen Handyfotos. Toller Nebeneffekt: Hast du diese extern gesichert, kannst du Platz schaffen auf deinem Handyspeicher.

    Wahrheit 4: Ich weiß nicht, was ich mit den ganzen Fotos anfangen soll!

    Frage: Warum fotografierst du dann so viel? Du könntest einfach nur den Augenblick genießen. Ohne das Geklicke deiner Kamera oder der vollen Speicherkarte im Handy. Ich weiß, das klingt hart, weil das Fotografieren an sich ein fester Bestandteil unserer Reisen, ja sogar unserer gesamten Freizeit ist. Frage dich: Was ist dein Ziel? Möchtest du deine persönlichen Momente immer wieder genießen? Willst du deine schönsten Erinnerungen mit Freunden teilen? Willst du deinen Kindern später zeigen, was du gesehen und erlebt hast? Wenn das deine Motivation ist, geh noch mal in dich. Wie viel ist dir eines dieser Zukunftsbilder wert? Was kannst du heute tun, um den Aufwand fürs Fotografieren wirklich wertzuschätzen? Ansonsten meine Empfehlung (ganz ehrlich): Spare dir die vielen Stunden, die du ins Fotografieren steckst und lass einfach die Beine baumeln.

    Wahrheit 5: Fotos sortieren oder löschen? Viel zu viel Arbeit.

    Frage: Lässt du deinen Einkauf auch auf dem Küchentisch stehen, weil es dir zu viel Arbeit ist, den Kühlschrank einzuräumen? Es liegt nicht an der Arbeit selbst, warum wir etwas nicht tun. Es liegt viel mehr daran, a) ein Ziel und b) ein gutes System zu haben. So erledigt sich die Arbeit von ganz allein. Beim Einkauf ist es ganz einfach: Dein Ziel ist es, die Lebensmittel so lange wie möglich frisch zu halten. Also räumst du sie in den Kühlschrank. Jedes Lebensmittel hat seinen Platz – aus gutem Grund. Angebrochene oder abgelaufene Sachen, die keiner mehr isst, entsorgst du. Mit deinen Bildern ist es genauso so. Du brauchst ein einfaches System, dass dich unterstützt, damit dir die Arbeit ganz leicht von der Hand geht.

    Dein Geschenk: Mein bewährtes System, wie du Ordnung in deine Urlaubsfotos bekommst.

    Nach Wahrheit Nummer 5 schnaufen wir am besten erst einmal durch. Ich lasse dich jetzt auch nicht im Regen stehen – im Gegenteil. Ich schenk dir heute ein einfaches System, mit dem du endlich einen Überblick über deine Fotos gewinnst. Ich habe es in den letzten Jahren entwickelt und es sich bewährt. Lade dir hier kostenlos mein Geschenk herunter:
    In 5 Schritten zu mehr Ordnung in meinen Fotos.

    Bevor du jetzt an deinen riesigen, unsortierten Stapel mit den Fotos der vergangenen 10 Jahre denkst, beginne einfach mal nur mit den Fotos deines letzten Sommerurlaubs. Liegt dieser noch vor dir? Umso besser! Dann kannst du dich jetzt schon drauf freuen, deine schönsten Erinnerungen bald griffbereit zu haben, wenn deine Freunde nach deinem Urlaub an deiner Haustür klingeln. Sie werden an deinen Lippen kleben, weil du die beste Auswahl deiner Urlaubsfotos mit ihnen teilst!


    Fazit

    Unbequeme Wahrheiten gibt es also auch beim Fotografieren. Du hast beim Lesen hoffentlich auch gemerkt, dass manche Dinge gar nicht so kompliziert und aufwändig sind, wie du im ersten Moment denkst. So wie du dich beim Reisen selbst gut fühlst (das hoffe ich doch!), sollte es dir auch mit dem Fotografieren und allem, was dazu gehört, gehen: Mach es dir einfach. Dann fühlt es sich leicht an.

    Deine Meinung ist mir wichtig! Hast du dich irgendwo wieder erkannt? Sind dir noch andere Dinge eingefallen, die dich nerven oder hast du andere Lösungen für dich gefunden? Brauchst du noch eine einfache Lösung? Ich freue mich über deinen Kommentar und werde ihn auf jeden Fall beantworten. Versprochen!

    Genieße den ausklingenden Sommer und: Schönes Fernweh!

    Alles Liebe,

    Deine

    Susanne Kumm

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    Beitragsfoto: fotolia.de | SENTELLO

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