Kurztrip: Sommer, Sonne, Schnappschusspause?

Abendstimmung, Fotos machen, LichtverhältnisEtwa die Hälfte aller Deutschen macht jedes Jahr Urlaub im Ausland. Vor allem die warmen, südlichen Länder haben es uns dabei angetan – ein fast garantierter Sommer. Doch gerade die Sonne (um genauer zu sein, das Licht) ist ein wesentlicher Faktor für tolle Urlaubsbilder.

Heute möchte ich dir zeigen, was zu viel (oder zu wenig) Licht für deine Aufnahmen bedeutet, welche Rolle die Tageszeit dabei spielt und was die beste Zeit für schöne Bilder ist. Freu dich schon jetzt, wenn du auf deiner nächsten Reise deine Motive ins rechte Licht rücken kannst!

Zu viel (zu wenig) Licht

Wenn wir ein Foto „schön“ finden, erfüllt es (neben Motiv und Aufbau) für gewöhnlich diese Kriterien:

  • die Motive werden realistisch wiedergegeben (Farbe)
  • helle und dunkle Flächen sind ausgeglichen (Kontrast)
  • klare Kanten / Ränder am Objekt (Schärfe / Tiefe)

Für alle drei Punkte ist „gutes Licht“ nötig. Gerade wenn du draußen fotografierst, achte daher auf die Sonne: Zu viel Licht lässt die Farben verblassen, es entstehen harte Schatten und / oder komplett weiße Flächen auf deinen Bildern. Ist es dagegen zu dunkel, fehlt es an Kontrast, da dunkle Flächen ineinander übergehen. Abgrenzung zwischen Objekt und Hintergrund sind nicht mehr gegeben. Die Resultate siehst du oft schon auf deinem Kameradisplay. Du kannst dich also fragen, ob es vielleicht am Licht liegt, dass deine Aufnahme nicht so rauskommt, wie du es dir wünschst.

Warmes und kaltes Licht

Wirf mal einen Blick auf die Uhr: In jeder Stunde verändert sich nämlich das Licht. Es gibt wirklich Stunden, die ideal sind, um zu fotografieren. So verändert sich das Licht über den Tag:

Morgendämmerung / Sonnenaufgang

Bis die Sonne aufgeht fotografierst du in der so genannten „blauen Stunde“. Auch der Sonnenaufgang wird begleitet von eher kühlem Licht.

Vormittag

Die Intensität der Sonne nimmt immer mehr zu. Wenn es nicht gerade bewölkt ist, siehst du, wie die Schatten mit jeder Stunde „kürzer“ werden, da die Sonne wandert.

Mittag

Mittlerweile steht die Sonne ziemlich senkrecht. Das grelle, weiße Licht blendet.

Nachmittag

Die Luft lässt den Horizont immer mehr verschwimmen. Die Schatten werden langsam „länger“. Das Licht nimmt einen gelben Ton an.

Abenddämmerung / Sonnenuntergang

Richtung Sonnenuntergang wirkt der Himmel viel gelber und bis die Sonne untergeht, wechseln die Farben von orange bis hin zu rot.

Die beste Zeit für deine Fotos

Kurz gesagt: Je näher die Sonne am Horizont ist, desto besser werden deine Bilder. (Mit „besser“ meine ich hier die drei oben genannten Kriterien Farbe, Kontrast und Schärfe). Sobald du dir selbst eine Sonnenbrille aufsetzen „musst“, weil dich die Sonne blendet, ist das der Zeitpunkt, an dem du deiner Kamera auch eine kleine Siesta gönnen kannst.

Nach meiner Erfahrung ist die allerschönste Zeit die so genannte blaue Stunde. Wenn du dich vor Sonnenaufgang an dem Ort einfindest, an dem du fotografieren möchtest, kannst du diese Stunde mit der ganz besonderen Lichtstimmung erleben.


Fazit

Mein Fazit folgt heute in Form dieses Videos:


Lass die Sonne in dein Herz!

Herzliche Grüße,

deine

Susanne Kumm

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