• Wie du mit 4 Superhelden endlich Zeit findest

    Superheld Zeit findenDas ist mein Beitrag zum Thema „Endlich Zeit finden“. Dieses Mal werde ich nicht allein zu diesem Thema schreiben, sondern habe viele Blogger eingeladen, hier zu ihren persönlichen Beitrag auf ihrem Blog zu veröffentlichten. Das ganze nennt man Blogparade, die ich am 24. Juni gestartet habe: Blogparade „Endlich Zeit finden“.

    Wenn du noch nie von einer Blogparade gehört hast, klicke unten auf den Link hier rein. Dann erzähle ich es dir und welchen Nutzen du ganz konkret hieraus ziehen kannst:

    Heute lernst du meine persönlichen Superhelden kennen, mit denen ich es schaffe:

    • an etwas dran zu bleiben,
    • mich zu motivieren und
    • endlich Zeit zu finden.

    Du kannst meine Superhelden auch rufen, wenn du sie brauchst. Sie bringen dir neue Ideen, lassen dich über dich selbst lachen und machen Lust, noch mehr Zeit für das Wichtige in deinem Leben zu finden. Zeit für dich. Zeit für deine Familie und Freunde. Zeit für alles, was du gerne tust.

    Es gibt Dinge, die ich nicht mag. Vor allem Routinearbeiten wie E-Mails archivieren, meine Buchhaltung oder den Hausflur fegen. „Och, nööö, nicht jetzt. Ich mach das später.“, grummelt mein Bauch. Mein Kopf antwortet bestimmend: „Ach, komm schon, das solltest du jetzt endlich mal machen.“ Der klassische innere Dialog. Schon mal einen gehört?

    Mir gefällt dieser innere Dialog nicht. Ich möchte mich aber auch nicht zu etwas überreden müssen oder auf die umgangssprachlichen „Zähne beißen“. Was tun? Ich rufe mir einen meiner 4 Superhelden und lausche, was sie mir empfehlen:

    Superheld #1 rät: Erst denken, dann handeln.

    Ich könnte erst mal gar nichts. Stattdessen überlege ich mir, welche Auswirklungen eigentlich das Nichttun hat. Für mich. Für meine Umwelt. Das Nichttun geht eine ganze Zeit lang gut. Keine ungeliebten Routinearbeiten. Doch dann kommt der Zeitpunkt, an dem jemand etwas bemerkt. Vielleicht wartet er noch ab. Aber irgendwann steht mir jemand auf der Matte und beklagt mir sein Leid. Noch besser, als nichts zu tun, ist daher: Überlegen, womit ich zu rechnen habe, wenn ich etwas Bestimmtes nicht erledige:

    E-Mails archivieren: Das Postfach läuft über.

    Buchhaltung: Unbezahlte Rechnungen. Ärger mit dem Finanzamt.

    Hausflur fegen: Trouble mit den Nachbarn.

    In dem ich etwas erst einmal nicht tue, spare ich Zeit. Ob ich langfristig mit den Konsequenzen leben möchte, ist ein anderes Thema. Bei meinen ungeliebten Tätigkeiten entscheide ich mich dafür, alle drei Dinge weiterhin zu tun. ABER: Ich investiere jetzt einmal Zeit in eine neue Lösung, um dann langfristig weniger Stunden in die Routinearbeiten zu stecken. Der Blick auf die Auswirkungen hat mir geholfen.

    Meine Lösungen:

    E-Mails archivieren: Ich richte mir Regeln ein für das systematische Ablegen der E-Mails.

    Buchhaltung: Ich engagiere einen Steuerberater und mache nur noch das Nötigste.

    Hausflur fegen: Für die 15 Minuten setze ich mir Kopfhörer auf und höre einen tollen podcast, bei dem ich was lernen kann.

    Superheld #2 rät: Setze dir einen festen Termin.

    Würdest du deine Einkommensteuererklärung pünktlich abgeben, wenn es den offiziellen Abgabetermin nicht gäbe? Wann würdest du deine Unterlagen zusammen suchen, wenn dein Steuerberater dir sagt „Bringen sie mir die Unterlagen vorbei, wenn sie mal Zeit haben.“ Kern ist: Ein gesetzter Endtermin ist unglaublich wirkungsvoll. Automatisch wird die Aufgabe mit einer Wichtigkeit versehen. Genau das hilft dir, etwas auch wirklich umzusetzen.

    Mögliche Lösung: Setze dir für Aufgaben einen ganz konkreten Termin. „Morgen.“, „Am 4. Juni.“ oder „Diesen Samstag ist xy erledigt. Komme, was wolle.“ Damit verleihst du deinem Vorhaben eine Wichtigkeit und du wirst dir die Zeit einrichten. Denn du nimmst dich selbst und deine Vorhaben ernst.

    Superheld #3 rät: Mal dir ein Bild im Kopf.

    Bei unseren Urlaubsfotos gibt es einen wichtigen Unterschied im Vergleich zur Steuererklärung: Wenn wir unsere Fotos nicht sortieren, hat das für niemanden eine negative Auswirkung. Wir brechen damit keine Gesetze. Wenn unsere Freunde keine Bilder von unserem Urlaub sehen können, ist das unser Problem.

    Welche Motivation besteht dann überhaupt darin, seine Bilder zu organisieren? Das könnte man ja mal fragen, wenn so viele Menschen Berge an Fotos auf Festplatten anhäufen. Sie hoffen, irgendwann kommt eine kleine, rosa Fee und zaubert uns die perfekte Bilderdatenbank daher. Schön wär‘s! Bei mir kam sie noch nicht vorbei. Frage dich: Wie wichtig ist es dir, deine Urlaubsfotos zur Hand zu haben?

    Mögliche Lösung: Ich male mir das Ergebnis im Kopf aus. Ich stelle mir vor, wie erleichtert ich bin, wenn ich die Fotos meines letzten Urlaubs endlich sortiert habe. Ich fühle, wie ich Ballast abgeworfen habe: unschöne oder zig doppelte Fotos. Ich sehe mich mit Freunden auf der Couch, wie wir mein Fotobuch anschauen. Wir lachen über unsere Geschichten. Und egal, ob du die Fotos am Rechner hast oder in einem Reise-Fotobuch, mit ganz wenig Aufwand (ein Gang zum Bücherregal oder wenige Klicks) kannst du deine schönsten Erinnerungen immer wieder genießen.

    Superheld #4 rät: Mach den ersten Schritt.

    Das ist ein ganz besonderer Tipp: die „5-Minuten-Methode“. Ich wende sie immer dann an, wenn ich eine Sache vor mir herschiebe. Hier zum Beispiel: Ich liebe es, zu joggen. Manchmal fehlt mir einfach der Antrieb. Dann sage ich mir „Ich zieh mich jetzt um und laufe nur 5 Minuten.“

    Fünf Minuten schafft man immer. Der Deal ist: Wenn es mir nach fünf Minuten immer noch keinen Spaß macht, höre ich sofort auf zu joggen und gehe nach Hause. Gelernt habe ich die Methode von Thomas Mangold www.selbst-management.biz. In meinen Augen ein echter Selbstmanagement-Profi. „Das tolle an der Methode ist, dass man überhaupt mal den ersten Schritt tut.“, sagt Thomas. „Das ist das Entscheidende.“. Und meine Erfahrung zeigt mir, in fast allen Fällen höre ich nicht nach fünf Minuten auf.

    3 praktische Tipps für deine Urlaubsfotos

    Auch ich fotografiere viel im Urlaub und sammle hier ganz schnell mehrere 100 Fotos je Urlaub. Diese drei Tipps helfen mir dabei, jeden Urlaub mit einer tollen Foto-Auswahl abzuschließen:

    1. Tipp: Teile etwas Großes in kleine Teile auf.

    Das heißt, ich setze mich schon im Urlaub jeden Abend 10 Minuten mit meiner Kamera gemütlich auf die Couch. Ich gehe alle Bilder von diesem Tag durch. Ich lösche alle Fotos, die verwackelt sind oder mir das Motiv nicht gefällt. Wenn ich später meine Bilder auf den Rechner lade, habe ich im Schnitt schon 20 % weniger Fotos.

    2. Tipp: Erst mal ankommen.

    Eine weitere Hilfe für mich und meine Urlaubsfotos: Der erste Tag nach einem Urlaub ist bei mir ein Tag zum Ankommen. Ich packe an diesem Tag meine Sachen aus, starte die erste Waschmaschine. Während die erste Maschine läuft, fahre ich den Rechner hoch. Ich schaue nicht in mein E-Mail-Postfach, sondern lade zuerst meine Fotos auf den Laptop. Danach leere ich die Speicherkarte und verstaue die Fotosachen im Schrank. Die Bilder auf deinem Rechner sind die beste Basis für die weitere Bearbeitung.

    3. Tipp: Finde deine Methode. Behalte sie bei.

    Du kennst es aus anderen Bereichen, wie der Arbeit. Entscheidend dafür, ob man langfristig etwas verändert bzw. anwendet, ist, einen praktikablen Weg für sich zu finden. Daher empfehle ich dir, finde deine eigene Methode, wie du in Zukunft deine Fotos organisieren willst. Probiere unterschiedliches aus und behalte das bei, was für dich einfach, besonders nützlich und/oder viel Zeit und Freiraum schafft.

    In meinem e-book Endlich Ordnung in meinen Urlaubsfotos habe ich meine Methode veröffentlicht. Mittlerweile gehört das Organisieren meiner Bilder nach der Reise genauso dazu wie vor der Reise meinen Koffer zu packen.


    Fazit

    Um Zeit für die Dinge zu finden, dir mir wichtig sind und die mir Spaß machen, stehen mir vier Zeit-Helden zur Seite. Sie stellen mir die richtigen Fragen und zeigen mir:

    • Welche Konsequenzen hat es, wenn ich etwas nicht tue? UND: Kann ich mit diesen Konsequenzen leben?
    • Welcher ist der konkrete Endtermin?
    • Wie sieht das Ziel aus, wenn ich etwas erledigt habe?
    • Wie überwinde ich den „inneren Schweinehund“?

    In Bezug auf Zeit für meine Urlaubsfotos ist wohl das Wichtigste, dass ich irgendwann beschlossen habe, dass es mir wichtig ist, Ordnung in meinen Fotos zu haben. Alles was ich hierfür brauchte, habe ich mir angelesen, andere Leute gefragt und dann einfach begonnen, es zu tun. Die Freude wuchs mit jeder Reise und der nächsten, tollen Fotoauswahl.

    Welche Methode hat sich für dich bewährt, Zeit zu finden? Bist du ein Planer oder spontan Kreativer? Wie findest du Zeit für deine Urlaubsfotos? Ich freue mich über deinen Kommentar unter diesem Blogbeitrag.

    Herzliche Grüße und viel Zeit für deine Welt wünscht dir,

    deine

    Susanne Kumm

     

     

     

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2 Antworten bisher.

  1. […] Hier geht es zu meinem Blogparaden-Beitrag „Wie du mit 4 Superhelden endlich Zeit findest&#822… […]

  2. […] Alltags auszubrechen? Alle 33 Blogbeiträge findest du am Ende dieses Beitrags. In meinem Beitrag Wie du mit 4 Superhelden endlich Zeit findest erfährst du, wie ich es […]

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