Ich war vor ca. 30 Jahren viele Jahre lang Workaholic

20150607_Renate Viol Banner (2)Ich war vor ca. 30 Jahren viele Jahre lang Workaholic

Beitrag zur Blogparade „Endlich Zeit finden“ von Renate Hoffmann-König

Mein damaliger Ehemann und ich hatten 2 Solo-Unternehmen. Als Familie mit 2 Kindern und einem 10-12 Stunden Tag sowie am Wochenende das Neue Haus fertigstellen……… Heute sagt man wohl Burnout dazu. Das Ergebnis von einem solchen Leben!!!! ZEIT ??? Für alles und für jeden – aber nicht für mich.

Es war ein Selbstläufer – das berühmte Hamsterrad. Aus diesem Zustand waren Probleme in der Schule vorprogrammiert. Jetzt wurde es Zeit – STOOOOOOOPPPPPPPPP – zu sagen. Mir wurde plötzlich klar, in welch einem Teufelskreis ich mich befand. Zum Glück war ich schon immer sehr stark und habe Gott sei Dank nicht mit Krankheit reagiert. Ich hatte immer Kraft für 130 % – aber jetzt ging die Grenze unter 100 % . Da hat sich mein Selbsterhaltungstrieb aktiviert. Das war eine ganz neue Erfahrung.

Ich habe gelernt, mich selbst bewusst wahrzunehmen. Mit verschiedenen Möglichkeiten wie Autogenes Training am Anfang und später mit REIKI habe ich gelernt, mit meinem Streß besser und verantwortlicher umzugehen. Das war der Anfang von meinem heutigen Leben als Bewusstseins- und Karriere-Coach Unternehmerischer Erfolg trotz Menschlichkeit – In Leichtigkeit durch persönliches Wachstum!

Nun zu den Fragen des Blog-Parade-Beitrags „Endlich Zeit finden“

Wie bleibst du an etwas dran?

Disziplin ist ganz nützlich – Aber die Gefahr des Perfektionismus lauert! Für die Alltagsarbeiten habe ich eine Prioritätenliste: Wichtig – Nötig – keine Terminarbeit. Die kann sich schon mal variieren im Laufe des Tages, aber sonst gibt das ein beruhigendes Gefühl, wenn es abgehakt werden kann.

Wie motivierst du dich? In Bezug auf etwas, was dir wichtig ist, was du dennoch scheust.

Aufgrund meiner intensiven Bewusstseins-Entwicklung habe ich gelernt, Vertrauen zu haben, daß ALLES zur rechten Zeit geschieht. Dafür ist es aber wichtig, die Innere Einstellung zu diesem Thema zu klären. z.B. Ist das Thema mir wichtig, weil es mir Freude macht, Erfolg bringt oder nur notwendig ist. Bei einem „Meeting“ mit meinem Inneren Team lasse ich „Jeden“ zu Wort kommen. Ich höre mir die einzelnen Argumente an und Jeder Anteil hat das Recht zu meckern oder etwas für gut zu befinden. Wenn alle Argumente „gehört“ wurden wird abgestimmt….. Wenn dann kein Innerer Dialog mehr stattfindet haben WIR es geschafft. Danach geht alles wie von selbst…

Wie gehst du mit Aufschieberitis um?

Das ist ähnlich wie die Motivation. Wenn ich genau geklärt habe, welcher Anteil keinen Bock hat, dann ist die Aufschieberitis entweder ok und von allen akzeptiert oder wenn es wichtig ist, wird solange nach der Ursache gesucht bis eine einvernehmliche Lösung gefunden ist.

Woran und wann merkst du, daß dir Zeit verloren geht? Und wie reagierst du darauf?

Wenn ich etwas tue, ob im Beruf oder in der Freizeit, das mich „gefangen“ nimmt – etwas ins Träumen bringt oder nicht so geerdet sein läßt, ist es wichtig, daß ich mich dabei nicht schlecht fühle. Wenn es so ist, hilft es auch schon mal, mit mir selbst zu meckern und dann aber loszulassen, da es ja jetzt passiert ist.

Also neu konzentrieren und weitermachen oder wenn es möglich ist, das Träumen gemeinsam zu genießen, weil es von der Intuition so empfohlen wurde. Dann geht danach alles viel leichter und meistens auch noch pünktlich.

Wann planst du – wann tust du etwas spontan?

Ich handele seit einigen Jahren nur noch nach meiner Intuition. d.h. wenn es um Terminarbeit geht, plane ich wenn es ohne Termine geht – höre ich auf meine Intuition. Dann bekomme ich genaue Infos und Impulse für spontane Entscheidungen.

Wann nimmst du dir Zeit für etwas Bestimmtes?

Ich habe heute meinen Alltag so eingerichtet, daß ich mir immer Zeit nehmen kann, für das was mir gerade wichtig ist. Das ist das größte Glück und mit keinem Geld zu bezahlen. Dafür muß man die Angst vor Mangel transformieren.

Wie findest du endlich Zeit?

Zeit und Geld haben für mich eine besondere Bedeutung. Aus meinem Hintergrund als autodidaktische Bewusstseins-Forscherin habe ich herausgefunden, daß Zeit für LICHT und Geld für LIEBE steht. LICHT als Analogie für BEWUSSTSEIN LIEBE als Analogie für INNERER REICHTUM Zeit und Raum existieren im Bewusstsein nicht wirklich. Alles geschieht! In der Meditation löst sich Zeit und Raum auf. Die Innere Ruhe kommt in den Vordergrund. Die Prioritäten verändern sich. Loslassen ist möglich. Dieser Zustand ist dann im Alltag wunderbar zu nutzen und der Alltag funktioniert viel leichter, man zieht keinen Streß mehr an. Und wenn doch, dann kann man die aktuelle Situation untersuchen und transformieren. Das ist dann Bewusst werden im Alltag.

Zum Thema Urlaubsfotos kann ich leider nichts sagen, da ich nur ab und zu per Handy fotographiere. Diese Fotos wollte ich schon immer mal auf meinem PC sortieren. Da hat aber die Technik nicht funktioniert und somit war es keine Priorität mehr. Wenn ich jetzt darein spüre, ist es auch immer noch so.

Zum Schluß möchte ich noch sagen: Alles hat SEINE Zeit Zeit für Aktion – Zeit für Innehalten. Wenn man es schafft, seiner Intuition zu vertrauen und zu folgen, werden Prioritäten neu geschaffen. Keine Zeit zu haben ist eine Ausrede. Und für die Person, für die man z.B. keine Zeit für ein Treffen hat oder immer zu spät kommt, hat es etwas mit fehlender Achtung und Wertschätzung sich selbst und der anderen Person gegenüber zu tun.

Deshalb meine Anregung: Sei BEWUSST mit dir und deinem Leben und du wirst feststellen, daß der Tag nicht nur 24 Stunden hat, sondern daß es erfüllende Stunden sind.

LICHT und LIEBE

Eure Renate Hoffmann-König
Bewusstseins – und Karriere-Coach
Wirtschaft und Spiritualität
Mein XING-Profil

Vielen Dank liebe Susanne. Es hat mir große Freude gemacht, bei der Blogparade dabei zu sein.

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