Installation FreeFileSync

Diese Software kannst du mit allen gängigen Betriebssystemen verwenden. Zuerst lädst du dir hierfür FreeFileSync herunter und installierst das Programm (die lokale Version, nicht die portable Version) auf deinem Laptop oder Rechner.

Überblick

Nach dem Öffnen von FreeFileSync öffnet sich das Übersichtsfenster. Die wichtigsten Bereiche sind hier die Bereiche, in denen du das Ausgangs- und das Zielverzeichnis auswählst. Das Ausgangsverzeichnis ist ein Ordner, der auch mehrere Unterordner enthalten kann. Für das Zielverzeichnis kannst du eine angeschlossene, externe Festplatte auswählen, einen USB-Stick oder auch das Verzeichnis deines Cloud-Dienst-Anbieters.

Freefilesync Überblick

Übersicht Ausgangs- und Zielverzeichnis

Auswahl Ausgangs- und Zielverzeichnis

Im nächsten Schritt wählst du über „Auswählen“ dein gewünschtes Ausgangsverzeichnis aus. Das ist das Verzeichnis, in dem du Beispielsweise deine Urlaubsfotos ablegst. In meinem Fall ist das der Ordner „Urlaubsfotos“ in „Meine Bilder“ Der ausgewählte Ordner mit all seinen Unterordnern und Dateien wird bei der Sicherung später berücksichtigt.

Freefilesync Auswahl Ausgangsverzeichnis

Auswahl Ausgangsverzeichnis

Zurück in der FreeFileSync-Übersicht kannst du rechts neben dem ausgewählten Ausgangsverzeichnis nun das Zielverzeichnis auswählen. Willst du deine Sicherung auf eine externe Festplatte speichern, schließe für die Einrichtung der Datensicherung die externe Festplatte an. Du kannst dir hier auch einen separaten Ordner wie „Urlaubsfotos_Sicherung“ anlegen und diesen auswählen.

Freefilesync

Zielverzeichnis auswählen

Einstellungen für Sicherung hinterlegen

Als nächstes hinterlegen wir die gewünschten Einstelllungen für die Datensicherung über das „Zahnrad“.

Freefilesync Einstellungen für Datensicherung

Einstellungen für Sicherung ändern

In dem neuen Fenster werden nun verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl gestellt. Du wählst „Spiegeln“ aus, wenn die Daten eins zu eins in das Zielverzeichnis synchronisiert werden sollen. Wichtiger Hinweis: Wenn du zwischen der ersten und der zweiten Sicherung beispielsweise Daten auf deinem Rechner löschst, werden diese Daten ebenfalls nach der nächsten Datensicherung auf der externen Festplatte ebenfalls gelöscht.

„Spiegeln“ heißt demnach, dass eine exakte Kopie des Ausgangsverzeichnisses in deinem Zielverzeichnis liegt. Das ist der große Unterschied „Aktualisieren“. Hier werden jeweils alle neue Daten in das Zielverzeichnis abgelegt. Da hier keine Daten gelöscht werden, besteht die Gefahr des „Aufblähens“ deines Zielverzeichnises. Ich empfehle dir daher die Funktion „Spiegeln“.

Freefilesync Synchronisationseinstellungen

Synchronisationseinstellungen auswählen

Ein Hinweis: Wenn du, wie ich, die Datensicherung durchführst, bevor du den Rechner herunterfährst, kannst du unten rechts bei „Nach Abschluss“ hinterlegen, dass dein Rechner nach erfolgreicher Synchronisation herunterfahren soll.

Weitere Verzeichnisse hinzufügen

Du kannst im FreeFileSync mit einer eingerichteten Datensicherung verschiedene Ordner synchronisieren. Hierfür wählst du über das „Plus“ einfach weitere Verzeichnisse hinzu.

Freefilesync weitere Verzeichnisse

Weitere Verzeichnisse hinzufügen

Datensicherung speichern

Sobald du die gewünschten Verzeichnisse ausgewählt und Synchronisationseinstellungen hinterlegt hast, speicherst du eine neue Sicherungsdatei lokal auf deinen Rechner ab. Klicke hierfür „Speichern“.

Freefilesync Einstellungen speichern

Einstellungen speichern

Als Speicherort legst du dir am besten in „Meine Dokumente“ einen neuen Ordner „Datensicherung“ an. Hier kannst du später weitere Datein des FreeFileSync ablegen.

Freefilesync

Datei für Datensicherung lokal speichern

Sobald die Datensicherung gespeichert ist, findest du einen neuen Eintrag in der Übersicht:

Freefilesync Neue Datei wird angezeigt

Neue Datei wird angezeigt

Batchauftrag anlegen

Jetzt kommt der wichtigste Teil. Da du später mit nur einem Klick deine Datensicherung starten möchtest, legst du dir einen so genannten Batchauftrag an. In dieser Datei sind alle Informationen hinterlegt, die nach dem Klicken des Batchauftrags ganz automatisch durchgeführt werden. Hierfür klickst du das Symbol „Batchauftrag“.

Freefilesync Batchauftrag anlegen

Batchauftrag anlegen

Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem du alle Einstellungen für den Batchauftrag hinterlegen kannst. Hier stellst du lediglich ein, dass du im Falle einer Fehlermeldung informiert werden willst. Daher wählst du „Nachfragen“ und klickst „Speichern unter“.

Freefilesync Einstellungen für Batchauftrag anlegen

Einstellungen für Batchauftrag anlegen

Diesen Batchauftrag speicherst du ebenfalls lokal auf deinem Rechner. Wähle als Speicherort den gleichen Ordner, in den du auch die Datei mit den Einstellungen deiner Datensicherung gespeichert hast. Bei mir ist das der Ordner „Datensicherung“ in „Meine Dokumente“. Nach dem Speichern wird dir in der FreeFileSync-Übersicht der neue Batchauftrag angezeigt.

Freefilesync Batchauftrag wird angezeigt

Batchauftrag wird angezeigt

Batchauftrag auf deinen Desktop speichern

Du kannst nun FreeFileSync schließen. Jetzt folgt der letzte Schritt. Öffne in deinem Explorer den Ordner, in dem du den Batchauftrag gespeichert hast. Diese Datei ziehst du nun über die linke Maustaste auf deinen Desktop.

Freefilesync Batchauftrag auf den Desktop verschieben

Batchauftrag auf den Desktop verschieben

Auf deinem Desktop siehst du nun das Symbol des Batchauftrags.

Freefilesync Übersicht Desktop

Übersicht Desktop

Datensicherung starten

Sobald du dieses Symbol nun auf deinem Desktop siehst, kannst du den ersten Durchlauf deiner Datensicherung starten. Stelle hiefür sicher, dass deine externe Festplatte oder der USB-Stick angeschlossen ist. Das Speichern in das Verzeichnis des Cloud-Dienstes sollte jederzeit funktionieren. Gegebenenfalls ist hierfür eine Internetverbindung notwendung. Hat alles funktioniert, meldet der FreeFileSync nach Fertigstellung, wieviele Daten er in das Zielverzeichnis gespeichert hat.

Freefilesync Fertigmeldung

Fertigmeldung

Falls doch Fehler auftauchen, prüfe, ob du alle Einstellungen korrekt hinterlegt hast. Hat alles funktioniert, überlegst du dir am besten, wann du die nächste Sicherung durchführst. Du weißt nun, dass sie ganz einfach mit einem Klick erledigt ist.

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