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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Fotos |
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  • Ein Bild sagt mehr als 1.000 Fotos

    20160113_Allgaeu_klein„Komm schon! Bald ist Weihnachten und dann hab ich auch wieder Zeit fĂŒr mich.“, vertröstete ich mich mittlerweile tĂ€glich. Es war fast Dezember und so langsam dĂ€mmerte es mir, dass irgendetwas nicht stimmt. Dinge, die ich sonst mit Leidenschaft tue, fĂŒhlten sich auf einmal mĂŒhsam und kompliziert an. Es tĂŒrmten sich Aufgaben, die ich bis zum Jahresende erledigen wollte. Ich hatte es schließlich zugesagt. Und dann waren da noch die vielen Fragen, die schon schon lĂ€nger auf eine Entscheidung warteten. Keine Zeit! Ich lenkte mich lieber ab und zĂ€hlte heimlich die Tage bis zum ersten Feiertag.

    „Echt jetzt? Will ich das wirklich?“

    Das waren die Worte, mit denen ich mich in der ersten Dezemberwoche in meinen inneren Dialog einmischte. Ich wollte nicht mehr bis zu irgendeinem Zeitpunkt warten, bis ich wieder Zeit fĂŒr mich habe. „Danke, Susanne!“, sagte ich mir, wĂ€hrend ich schließlich mein Zugticket ins AllgĂ€u buchte. Das ist es. Genau das brauchte ich jetzt: Ein paar Tage Yoga, SpaziergĂ€nge mit meiner Lucy (dem tollsten Hund der Welt) und meiner Kamera.

    Die Gegend im OberallgĂ€u ist weit. Meine Augen erholen sich beim Blick auf die Berge. Beim Abendspaziergang verzaubert mich der atemberaubende Sternenhimmel, wie man ihn in StĂ€dten nie zu Gesicht bekommt. Die frische Luft in 1.000 m Höhe dringt tief in meine Nase und im Haus verzaubern mich verschiedenste DĂŒfte von RĂ€ucherstĂ€bchen. Alle meine Sinne tanken auf, denn auch das Essen ist unglaublich lecker. Und spĂ€testens, als ich im Yogaraum auf meiner Matte liege, fĂŒhle ich mich wieder tief verbunden. Mit mir. Mit der Natur.

    So einen persönlichen Ort zu haben, ist ein wunderbares Geschenk. Ich erkenne ihn daran, dass mein Herz hĂŒpft, wenn ich mich ihm nĂ€here. Ich vergesse alles, was war und was sein wird. Ich bin einfach nur in diesem Moment und genieße ihn. Bei mir beginnt das schon, wenn ich vom Bahnhof in den LĂ€rchenweg laufe. Im Unterschied zu frĂŒheren Besuchen in Maria Rein, frage ich mich dieses Mal bereits vor der Ankunft: Wie kann ich mir dieses GefĂŒhl mit nach Hause nehmen?

    Das eine Bild, das alles verbindet

    Die erste Zeit hatte ich ĂŒberhaupt keine Lust zum Fotografieren. Ein paar SchnappschĂŒsse, aber keins war „der Kracher“. Meine Erwartung war wohl noch zu groß, ein richtig tolles Motiv zu finden. Am letzten Tag bin ich direkt nach dem Sonnenaufgang den HĂŒgel hinter dem Haus hinauf gestiegen. Hier gibt es diese wunderschöne kleine Bauminsel mitten auf dem Feld. Am Rand steht eine Bank, die freundlich einlĂ€dt zum Verweilen und die Aussicht auf die Alpen zu genießen.

    An diesem Morgen war der Himmel blau und die Sonne wĂ€rmte die Erde nach der kalten Nacht. Ich spĂŒrte, wie auf einmal alle Erlebnisse der letzten Tage in mir aufkamen. Wie eine warme Welle durchzogen sie meinen Körper und ich strahlte ĂŒber mein ganzes Gesicht. Ich zĂŒckte meine Kamera, atmete tief durch und drĂŒckte aufgeregt den Auslöser. „Das ist es!“, sagte ich laut vor mich hin, wĂ€hrend ich das Bild auf dem Display betrachtete. Ich setzte mich dann auf die Bank und hörte in mich hinein „Wie geht es mir gerade? Was macht diesen Moment so besonders fĂŒr mich? Was kann ich von den letzten Tagen fĂŒr mich mitnehmen?“.

    Es war genau der richtige Ort zur richtigen Zeit. Ich konnte alles zurĂŒck lassen und mich einfach nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Und genau dieses GefĂŒhl konnte ich dieses Mal mit nach Hause nehmen. Das alles steckt in dem Foto dieses Blogartikels. Jetzt fĂŒhlt sich alles viel leichter an.

    Was tun, mit diesem Foto-Schatz?

    Ziemlich sicher hast du bereits so ein ganz besonderes Foto aufgenommen. Eines, das dich sofort einfĂ€ngt, aus dem Alltag entfĂŒhrt und du mit deinen Gedanken ganz bei dir bist. Solange es auf deiner Kamera oder deinem PC hockt, ist es getreu dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn!“, fĂŒr dich unerreichbar.

    Wo ist mein Foto aus dem AllgÀu? Nun, es war Anfang Dezember, als ich das Bild aufgenommen habe. Meine erste Idee setzte ich direkt ein paar Tage spÀter um: Das Motiv kam auf meine persönliche Weihnachtskarte. Familie, Freunde und auch meine Kunden hielten zu Weihnachten dieses tolle Motiv in den HÀnden.

    Es anderen Menschen weiterzugeben, war das eine. Jetzt wollte ich es auch mir selbst schenken. Ich behielt eine der Karten und stellte sie mir auf meinen Schreibtisch im BĂŒro. So kann ich es jeden Tag anschauen und eine kurze Gedankenreise ins AllgĂ€u unternehmen.

    Von meinem Platz in der KĂŒche blicke ich direkt auf meinen Fotokalender, in den ich immer die 12 schönsten Motive des letzten Jahres aufnehme. Mein AllgĂ€u-Bild habe ich ganz bewusst fĂŒr den November ausgewĂ€hlt. Ich weiß schon heute, dass ich mich in diesem Monat mit einem LĂ€cheln auf den Lippen an das letzte Jahr erinnern werde 


    Mein Wunsch fĂŒr dich

    FĂŒr das neue Jahr wĂŒnsche ich dir, dass du so einen Ort des Ankommens fĂŒr dich findest. Wenn es bereits einen gibt, dann suche ihn auf. So oft es geht. Nimm das nĂ€chste Mal deine Kamera mit. Suche nicht gezielt nach dem einen Motiv. Vertraue darauf, dass dich das Motiv findet. Wenn du es vor Augen hast, wirst du wissen, dass es DAS ist. Nimm dir Zeit fĂŒr die Aufnahme. Verbinde alles, was du gerade denkst, fĂŒhlst und erlebst mit diesem Bild. So wirst du spĂ€ter, wenn du es dir wieder anschaust, diese schönen Erinnerungen abrufen können.

    Von Herzen wĂŒnsche ich dir einen wunderbaren Jahresbeginn!

    Gab es bei dir auch schon mal so einen Moment, in dem du wusstest, dass du gerade das schönste Foto ĂŒberhaupt aufgenommen hast? Was verbindest du mit diesem Bild? Magst du deine Geschichte oder das Erlebnis darin mit mir teilen? Ich freue mich auf deinen Kommentar hier am Ende des Blogartikels.

    Alles Liebe,

    deine

    Susanne Kumm

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4 Antworten bisher.

  1. Beatrice sagt:

    Liebe Susanne,
    danke fĂŒr diesen wunderbaren Beitrag und die berĂŒhrenden Inspirationen.
    Diese Suche nach dem ganz speziellen Motiv kommt mir bekannt vor und auch gleichzeitig die Sorge, dass ich vor lauter Konzentration auf die Suche gar nicht mehr richtig im Hier und Jetzt genießen kann.
    Ja, das Bild kann/darf einen finden. Das sage ich auch immer den Teilnehmerinnen bei meinen Collagen Workshops.
    So gehe ich vertrauensvoll in dieses neue Jahr und freue mich auf alle Bilder, die Herz & Seele hĂŒpfen lassen – sei es die selbst fotografierten oder die aus Zeitungen/Zeitschriften.
    Auch Dir ein gutes neues Jahr mit ganz viel Lichtblicken und Herzens-Bildern.

    Liebe GrĂŒĂŸe

    Beatrice

    • Susanne sagt:

      Liebe Beatrice,
      dass ich auch dich mit meinen Worten und dem Bild auf eine Reise entfĂŒhren und inspirieren konnte, freut mich sehr! Ich sehe es auch als DIE große Kunst, einen Augenblick zu erleben und erst dann zu schauen, wie ich etwas festhalten kann. Collagen-Workshops? Das klingt ja interessant. Wie kann ich mir das vorstellen?
      Wir können uns zum GlĂŒck jeden Tag entscheiden, welche Bilder oder Fotos wir uns anschauen. Ich wĂŒnsche dir, dass sich deine Augen stets daran erfreuen!
      Liebe GrĂŒĂŸe, deine Susanne

  2. Hallo liebe Susanne,

    Kompliment zu diesem tollen Blogartikel! Da ich zu den glĂŒcklicheren EmpfĂ€ngerinnen deiner persönlichen Weihnachtskarte gehöre, weiß ich nun auch, dass du dieses Foto selbst geschossen hast.

    Und wie viele positiven GefĂŒhle du damit verbindest – die ich ab sofort auch damit verbinden werde 🙂

    Die Yoga-Oase im AllgĂ€u klingt nach einem wunderschönen Ort der Entspannung und des Zur-Ruhe-Kommens. Du hast mich neugierig gemacht… diesen Ort einmal live zu erleben, steht nun auch auf meiner „Löffel-Liste“ 🙂

    Ich wĂŒnsche dir noch einen schönen und vor allem entspannten Sonntag,

    Deine Mel

    • Susanne sagt:

      Liebe Mel,
      so schließt sich der Kreis 🙂 Ich freue mich sehr, deine Worte zu lesen! Nachdem du die ersten Schritte als Yogine schon gegangen bist, hast du mit einem Besuch im AllgĂ€u ja eine wunderschöne Aussicht auf ein tolles, neues Erlebnis. Sollte ich zufĂ€llig auch dabei sein, zeige ich dir gerne den schönen und kraftvollen Ort, an dem diese Bank steht … ansonsten, lass dich finden 😉
      Heute ist der erste richtige Wintertag. Ich hoffe, du kannst die Sonne im Schnee heute genießen! Alles Liebe, deine Sue

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